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Content Social Media

Wie Marken 2021 neues Leben in die Contentproduktion bringen

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Leuchtschrift mit Herz-Symbol und Like-Zähler

Lange Zeit galten organische Reichweite und Likes als Indikator für eine erfolgreiche Social Media Strategie. Damit standen sie auch für gelungene Contentproduktion.

Diese Ansicht hat sich in den letzten Jahren massiv geändert. Denn die Social Media Plattformen haben sich zu eindeutigen Paid Media Kanälen entwickelt.

Spätestens nach diversen Anpassungen des Facebook Algorithmus ging die organische Reichweite allgemein zurück. Schon 2018 fragten sich Content Creators deshalb, wie sie Social Media Marketing neu aufrollen können.

Relevante Contentproduktion

Regelmäßiger Content mit geringem Werbebudget auf den gewählten Channels scheint die einfachste Variante für Community Building zu sein. Oft ist das genau der falsche Weg. Warum? Marken verfügen teilweise über weniger Inhalt, den sie zu gutem und vor allem relevantem Content verwandeln können. Daraus lässt sich schließen, dass sich regelmäßige Social Media Beiträge für viele Unternehmen nicht mehr lohnen. Denn hinter häufiger Contenterzeugung stecken viele Ressourcen. Zudem steht bei kleinen Marken oft geringeres Marketingbudget zur Verfügung. Organische Reichweite allein deckt die Aufwendungen für Contentproduktion und Mediabudget deshalb nicht mehr. Wirtschaftlich ist das nicht.

Erfolgsrezept: Interaktion!

Zum wirtschaftlichen Aspekt kommen außerdem die Anforderungen der Community hinzu. Das ist eine weitere Herausforderung für anspruchsvollen Content auf Social Media. Hochwertiger Content von Marken und professionellen Influencern stellt inhaltslose 08/15 Postings in den Schatten.

 

Hände halten ein Smartphone mit einer Social-Media-App

Kein Geheimnis: Interaktionen mit Beiträgen gehören zu den wichtigsten Einflussfaktoren für den Algorithmus der Plattformen. Vergleicht man vier schwache Postings pro Woche, die kaum Interaktion auslösen, mit einem starken Posting, gewinnt das starke. Es erzielt die effektivere und wertvollere Werbeerinnerung. Außerdem erkämpft ein interaktionsstarker Beitrag eine breite Masse an potenziellen Kunden. Eine tröpfchenweise Bespielung mit oberflächlichem Inhalt erreicht dagegen meist nur die vorhandene Stammkundschaft. Sie konsumiert den Content, interagiert aber selten damit. Ein eindeutiger Nachteil, wenn man bedenkt, dass der Algorithmus Interaktionen liebt.

Gehen wir also davon aus, dass eine Marke mit einer wöchentlichen Veröffentlichung ihre Community bespielt und Interaktion anregt. So schont sie finanzielle und zeitliche Ressourcen. Diese kann sie dann in effektivere Kampagnen stecken, die gleichzeitig mehr Output liefern. Solche Kampagnen lassen sich beispielsweise für 2-3 Highlights erarbeiten. Dabei schöpft die Marke die Inhalte voll aus und stützt sie mit dem verfügbaren Mediabudget. Im besten Fall entsteht so eine Maßnahme mit großer Reichweite.

Fazit

Bedeuten die oberen Absätze, dass Content im klassischen Sinn tot ist?

NEIN, keinesfalls! Es kommt vor allem auf die feine Abstimmung von den Parametern Ressourcen, Inhalte und Outputs an. Weiß die Marke, wie sich diese drei Faktoren gegenseitig beeinflussen und ergänzen, kann sie daraus eine individuelle Social Media Strategie ableiten. Diese bindet den wirtschaftlichen Aspekt ein und spielt dem Algorithmus in die Karten. Das heißt auch, dass Unternehmen mit ausreichend Mediabudget weiterhin mehrmals wöchentlich sinnvollen Content erstellen können. Kurz gesagt: Wer Content erstellt, sollte ihn so verwerten, dass die Effizienz stimmt und die Kreativität trotzdem keine Grenzen kennt.